Salzstädte im deutschen Sprachraum

Es gibt im deutschsprachigen Raum viele Salzstädte. Diese haben entweder direkt die Bezeichnung Salz oder Hall, dem Wort für Salz aus der keltischen Sprache im Ortsnamen.

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Bad Dürrenberg
Seit 1763 sprudelt Sole aus einen tiefen Schacht beim Borlachturm und verhilft Bad Dürrenberg zum Bade und Kurort. Bei Atemwegs- und Hauterkrankungen kann Salz heilende Wirkung entfalten.

Bad Reichenhall
Bad Reichenhall ist wohl der bekanntes Salzort in Deutschland. Die Stadt bezeichnet sich als Alpenstadt und nutzt das Salz für gesundheitliche Anwendungen.

Halle
In Halle wurde Salz aus Salzbrunnen bis ins 18. Jahrhundert gewonnen. Halle ist eine wichtige Drehscheibe der Salzstrassen in Europa gewesen.

Hallstadt
Hallstadt ist ein einmaliges schönes Reiseziel im Salzkammergut, einer landschaftlich prachtvollen Region. Seit 1997 auch Unesco Weltkulturerbe.

Salzburg
Die Mozartstadt ist wohl am bekanntesten und das Salzburger Land hat wichtige Salzbergwerke beherbergt. Grundlage für den Reichtum der Stadt ist das Salz gewesen.

Salzgitter
Für Salzgitter spielt das gleichnamige Stahlwerk eine wichtige Rolle. Doch im Mittelalter wurde in der Saline Salzliebenhalle Salz gewonnen und heute gibt es noch ein Solebad.

Salzkotten
Die Salinenquellen bedeuteten für Salzkotten Ruhm und Reichtum. Im Jahr 1777 wurde ein Gradierwerk auf einer Länge von 480m fertiggestellt. Jedoch konnte später Steinsalz billiger gewonnen werden und somit wurden Salinenanlagen unrentabel.

Schwäbisch Hall
Schwäbisch Hall ist bereits zur Keltenzeit ein wichtiger Ort für die Salzsieder gewesen. Im späten Mittelalter verfügten die Salzhersteller über eine weitgehende Selbstorganisation und lieferten nach Basel und Strassburg.