Schwäbisch Hall – Weisses Gold im Mittelalter

Im Mittelalter entwickelte sich Hall unter den Staufern zu einer bedeutenden Salzstadt. Seinerzeit gewannen die Salzsieder das weisse Gold aus der Salinequelle am Haalplatz. Der Begriff  «Heller» und das schweizerische Wort für Lohn, «Salär» verweisen darauf, dass Salz sogar als Zahlungsmittel diente. Schwäbisch Hall ist eine Stadt mit vielen ursprünglichen Fachwerkhäusern. In der Stadtmitte thront die Kirche St. Michael mit seiner großzügigen Treppe, ein beliebter Sitzplatz für die Bevölkerung.

In Schwäbisch Hall befindet sich ein wunderbares Solebad. Das weitläufige Kurbad dient ausschließlich der Gesundheit. Die Haller Sole entfaltet hier ihre Wirkung und bietet auf 2500 qm dutzende Anwendungsmöglichkeiten.

  • Bewegungsbad mit Inhalierpilz und Massagedüsen
  • Sitzsprudelbecken
  • Freibecken mit Quellsprudeln
  • Sauna, Solarium, Dampfbad
  • Sonnengarten mit Barfusspfad
  • mythisch-schöne Salzgrotten eingetaucht in warmem Licht zum Ruhen.

Auf Anmeldung hin können die Haller Salzgrotten besucht werden. 60 Tonnen Natursalz aus einer Kombination von Kristallsalz, Totem Meer Salz, Bochneris Salz und Haller Sole lassen ein gesundheitsförderndes Mikroklima entstehen. Der Aufenthalt dauert 45 Minuten und steigert das Wohlbefinden.

Für das Solebad und die Haller Solegrotten bietet Schwäbisch Hall den «Heller Wellnesstag» an. Das resultiert aus der Initiative eines Vereins aus Heilbronn, welcher der Touristik Empfehlungen ausgearbeitet hat, um in Deutschland schöne Burgen und Schlösser zu besichtigen. Schwäbisch Hall liegt an der Route 4 der Burgenstrasse.

Zudem gewährt schwäbisch Hall ein breites Angebot an Stadtführungen. Samstags können sich diesen Einzelpersonen anschließen. Neben Stadtführungen veranstaltet das Touristenbüro einen Nachtwächterrundgang. Zudem erfolgt ein Hörspielrundgang und eine GPS Schnitzeljagd.

Als Gruppenführungen werden folgende Themen angeboten;

  • Alle zwei Wochen ein sauberes Hemd
  • Siedermagd plaudert aus den Nähkästchen
  • Frauen, die Geschichte machten
  • Führungen nach historischen Romanen
  • Gerber, Pilger, Galgenvögel
  • Hall und das Salz
  • Von Bäckern, Straussenwirtschaften und Weinhändlern
  • Mit dem Badersweib im Feindesland
  • Hall isst gut (kulinarische Führung)
  • Mit einem Sieder durch die Stadt.

Unserer Überzeugung nach lohnt es sich auch, eine Führung für Privatgäste zu buchen. Es bestehen zirka 20 verschiedene Angebote, drei Themen berühren hierbei das Thema Salz.

Wohlbekannt sind hier die Freilichtspiele, welche jeden Sommer stattfinden.

Informationen finden Sie bei der Tourismusinformation:

Touristik und Marketing Schwäbisch Hall
Hafenmarkt 3
D-74523 Schwäbisch Hall
Tel. +49 791 751 246
touristik.service@schwaebischhall.de

Stadtführungen
Tel. +49 791 751 386
stadtfuehrer@schwaebischhall.de

Öffnungszeiten;
täglich Mo-Fr 9:00-18:00, Sa/So 10:00-15:00 von Mai-September,
Mo-Fr 9:00-17:00 von Oktober bis April

Sie können zu Schwäbisch Hall eine App downloaden.

Lüneburg – Salzstadt der Hanse

Eine aufmerksame Leserin schickte uns folgenden Hinweis, Grund für eine Reise nach Lüneburg:

Lüneburg sollte in das Sammelsurium aufgenommen werden. Das Wort Lüne kommt von Saline. Lüneburg verdankt seinen Status als Hansestadt und ihre vergangen Reichtümer dem großflächigen, unter der Erde lagernden Salzvorkommen. Auch heute kann dies noch in der Bauwerkskunst, die fast komplett erhalten ist, bestaunt werden. Allerdings hat die Sache einen Haken; da wo die unterirdischen Salzstöcke liegen sinken Lüneburgs Stadtteile ab.

Im Mittelalter gehörte Lüneburg zu den reichsten Städten Europas. Aus dem Boden wurde stark salzhaltiges Wasser hochgepumpt und dadurch hochwertiges Salz gewonnen. Dies führte zum Wohlstand der reichen Sülfmeister, welche die Salzpfannen bereitstellten. Diese waren sehr teuer und bestimmten die Geschichte der Stadt. 

In einem Sülfmeisterhaus konnte ich sogar übernachten. Heutzutage beherbergt es Monteurzimmer, die ausgesprochen liebevoll ausgestattet sind.

Die Sülfmeister bestimmten also die Geschicke der Stadt; sie errichteten prächtige Häuser und sicherten Wohlstand wie Freiheit. Auch «Handsalbung» trug dazu bei, so wurde einst Korruption bezeichnet. Bis auf Karfreitag durfte mit Erlaubnis der Kirche täglich 24 Stunden lang Salz geschürft und verarbeitet werden.

Mühevoll wurde das Salz nach Lübeck transportiert. Bei einer Stadtführung wurden mir viele Details dazu genannt. Heutzutage lebt Lüneburg vom Tourismus, und Filmliebhaber kommen wegen den “Rote Rosen” hierher.

Lüneburg gefiel mir einfach wunderbar als Salzstadt! Aber auch ihr malerischer Hafen faszinierte mich, ihre nette Altstadt und reiche Geschichte beeindruckten mich, einige ihrer schönen Cafés und feinen Restaurants verwöhnten mich. Auch viele gute Hotels lassen sich in der Stadt auffinden.

Ein Wermutstropfen, den ich als Reisejournalist gewohnt bin:

«Lüneburg benötigt keine Werbung,» meinte mir gegenüber ein Hotelmanager. Für mich tönte dies wie eine Ausrede, um meinen Sponsoring-Wunsch zu blocken. Denn meiner Erfahrung nach werden nur selten Arbeiten von Reisejournalisten honoriert.   

Zugunsten von Reisenden bestehen viele Alternativen und Ideen, als Journalist kann sich niemand ausruhen. Die Lüneburger setzen sich für ihre Besucher ein, sind gastfreundlich und pflegen die Stadt. Denn sie leben, (wie oberhalb bereits gestreift), vom Reisemarkt. Leider setzt der Tourismus dort auch Mieter unter Druck; viele Lüneburger müssen daher in die umliegenden Gemeinden ausweichen, um eine Bleibe finden zu können. 

Gegen Ende der Stadtführung besuchte ich die wunderschöne Kirche St. Johannis. Diese liegt «am Sand», dort wo früher die Pferdewagen abgestellt wurden. Der Kotgeruch jener Pferde wurde damals mit Sand neutralisiert. Allmählich sammelten sich dadurch Sandschichten, und die Treppeneingänge der Kirche zeichneten immer weniger Stufen ab.

Ungemein viel bedeutet mir Lüneburg zugunsten unserer Salzreisen! Sie gehört zu den schönsten Salzstädten der Hanse, beziehungsweise neben der Salzstadt Halle.
Überdies steht in Lüneburg ein wirklich informatives und fesselndes Salzmuseum: 

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Die Links innerhalb der Absätze mit Text führen zu den entsprechenden Orten und Routen auf der Weltkarte.

Bad Reichenhall – Alpenstadt des Salzes

Das Bad Reichenhaller Salz zählt zu den bekanntesten Speisesalzen in Deutschland.

Die Saline von Bad Reichenhall gilt als schönste Saline der Welt und ist ein bedeutendes Industriedenkmal. Im Quellenbau mit seinen gigantischen Wasserrädern beginnen die Führungen, später geht es in die faszinierenden Stollensysteme. Über dem Hauptbrunnschacht befindet sich das Salzmuseum mit spannenden Einblicken in die Geschichte des Salzes.

Bad Reichenhall bietet Führungen durch die Alte Saline und die Stadt an, auf der Webseite der Alten Saline finden Sie die Termine und können sich anmelden.

Bad Reichenhall ist vor allem eine Kurstadt. Mit dem Programm «DurchatemZeit» wurde gemeinsam mit der Ludwig Maximilians Universität München eine Entschleunigungstherapie mit wissenschaftlich belegter Langzeitwirkung entwickelt. In unserer stressgeplagten Welt sicherlich eine sinnvolle Auszeit für viele Berufstätige.

Der Tourismusverband vom Berchtesgadener Land hat viele Ideen auf den Spuren des Alpensalzes ausgearbeitet.

  • Salzige Festwochen (erste beiden Juliwochen)
  • Bergknappenfest (zu Pfingsten)
  • 200 Jahre Soleleitung
  • Salz gegen Holz
  • SPA Anwendungen mit Salz
  • Salzige Sehenswürdigkeiten
  • Der Weg des Salzes.

Zudem gibt es den Salz Alpensteig mit 18 Tagesetappen und die Salz Alpentouren mit 26 Tagestouren und einer Mehrtagestour.

Weitere Informationen

Webseite zu Badreichenhall
www.bad-reichenhall.de

Berchtesgadener Land Tourismus
Maximilianstr. 9
D-83471 Berchtesgaden
Tel. +49 8652 656 50 50

info@bglt.de
www.bglt.de

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Hallstadt – das schönste Salzdorf

Hallstadt ist ein wunderschönes Salzdorf, welches von den Chinesen originalgetreu nachgebaut wurde und wieder einmal in der Weltpresse erwähnt wurde. Der Ort ist typisch für die Alpen mit ihren pittoresken Häusern und einem schönen Marktplatz, am See gelegen, eingebettet in üppigem Grün und einer herrlichen Bergwelt.

Besonders wunderbar lässt sich Hallstadt auf dem 350 m hohen Skywalk erkunden. Auf einer spektakuläre Aussichtsplattform, dem Salzberg können Sie das gesamte Panorama bestaunen und die frische Berg-Seebrise tief einatmen.

In Hallstadt verbergen sich die spannenden Salzwelten der Salzminen. Hier können Sie Tunnels entdecken, welche Menschen vor 3000 Jahren angelegt hatten.

Folgende beide Wanderwege führen nach Hallstadt

Salzalpensteig;
Wanderwege in den Alpen auf den Spuren von Salz bis zum Chiemsee.

Salzkammergut BergeSeenTrail;
ein 350 km langer Wanderweg, der 35 Seen verbindet.

Themenwanderung Hallstatt Echerntal (aber diesmal woanders)

Nun switche ich doch noch kurz in ein anderes Land, nämlich nach Österreich, hier gibt`s auch noch ein Hallstatt, dieses hingegen mit «tt». Diese Themenwanderung führt entlang der Motive der bedeutendsten Maler der österreichischen Romantik. Natürlich ebenso eine schöne Reise, die hingegen durch die Salzregion Österreichs führt und daher geografisch nichts mit unseren «Salz-Pfaden» in Deutschland gemein hat.

Kontaktdaten des neu erwähnten Gebietes in Österreich

Tourismusverband Inneres Salzkammergut
Kirchengasse 4
A-4822 Bad Goisern

Tel. +43 595 095 74
info@dachstein-salzkammergut.at
www.dachstein-salzkammergut.at

Grandioses Salzbergwerk Bad Friedrichshall

Bad Friedrichshall an den Flüssen NeckarKocher und Jagst blickt auf eine kurze, aber pikante Salzgeschichte zurück. Auf Geheiss des Königs Friedrich I. von Württemberg wurde hier nach Salz gebohrt, später, genauer 1818, das erste Siedewerk unterhalten und 1821 die ausgedehnte Anlage einer neuen Saline in Betrieb genommen. Im Jahr 1895 konnte der weitere Betrieb durch ein Wasserkraftwerk im Saline-Kanal aufgenommen werden. Heute werden in Bad Friedrichshall jährlich 160’000 Tonnen Salz gewonnen.

An den Wochenenden von Mai bis Oktober können Besucher in das Salzwerk einfahren. Sie erwartet in 180 Metern Tiefe gewaltige Kammern, beeindruckende Lichtinszenierungen und einen grandiosen Kuppelsaal mit Salzreliefs. Bei konstant kühlen 18 °C gilt der Stollen gerade an heissen Sommertagen als erfrischender Rückzugsort – besonderes beliebt bei Familien. Die Einfahrt erfolgt mittels ratterndem Schachtkorb, der 180 Meter in die Tiefe führt.

Die unterirdischen Räumlichkeiten sind prachtvoll und weitläufig-geschmückt. Zitate und Bilder werden atmosphärisch an die Wände projiziert. InfoCubes liefern spannende Hintergrundinformationen. Historische Maschinen zeugen vom harten Wandel, die von der Handarbeit bis zur Mechanisierung hin erzählen. Freundliches Personal beantwortet gern Fragen, und die Ausstellung ist sowohl lehrreich als auch unterhaltsam gestaltet.

Ein besonders eindrückliches Kapitel widmet sich dem KZ Kochendorf. Eine Ausstellung erinnert würdevoll an die unmenschlichen Zustände und die Zwangsarbeit bei der die Waffenproduktion in den Stollen sicher vor Luftangriffen versteckt war.

Im Salzbergwerk wird heute noch produziert – hauptsächlich Streusalz. Zur Betreiberin, der Südwestdeutschen Salzwerke AG, gehört auch das bekannte Bad Reichenhaller Salz, das viele aus der Küche kennen.

Kleiner Wermutstropfen: Der Biergarten war während meines Besuchs leider geschlossen. Das Personal reichte nur zugunsten des Betriebs der Bergschänke. Dafür liegt das Salzbergwerk direkt am S-Bahnhof Kochendorf – bequem erreichbar. Und wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte sich keineswegs einen Besuch im Schloss Lehen, rund 15 Gehminuten davon entfernt, entgehen lassen.

Höhepunkt nicht nur für Kinder ist übrigens die 40 Meter lange Rutsche. Das Salzbergwerk konnte zu einem spektakulären Ausflugsziel verwirklicht werden.

Nähere Informationen:

Salzbergwerk Bad Friedrichshall
(Südwestdeutsche Salzwerke AG)
Bergrat Bilfingerstr. 1
D-74177 Bad Friedrichshall

+49 7131 959 33 03
info@salzwelt.de
www.salzwelt.de

Die Stadt Friedrichshall hat einiges zu bieten. Sie liegt an einigen schönen Radwegen und wird als Radkreuz des Südens erwähnt. Vier Schlösser, eine Burg und die drei Flüsse laden zu heiteren Begegnungen ein. Im Schloss Lehen habe ich übernachtet. Auf dem Neckar verkehren Ausflugsschiffe.
Eine nette Reiseidee finden Sie im folgenden Beitrag auf Burgreisen:

Selbstverständlich besitzt die Salzstadt auch ein spitze Solebad. Auch in ihrer Nähe – in Bad Rappenau und Bad Wimpfen – finden sich Solebäder. Eng mit der Geschichte des Salzes hängt der belebt-grüne Schachtsee zusammen: einst ein eingestürzter Schacht, heute eine Oase der Ruhe inmitten des Waldes.

Lieben Sie Wein? Sofern «ja», laden Sie hier die Winzer zur Entdeckungsreise ein. Von «Bad Friedrichshall Tourismus» werden historische Gruppenführungen angeboten. Zudem gibt es den «gesalzenen Ausflugstipp», den «gesalzenen Tag» und das «gesalzene Wochenende». Sonntags wird zur öffentlichen Führung durch das Salzbergwerk eingeladen.

Den Tourismus in der Region koordiniert:

Tourismus Heilbronner Land
Lerchenstraße 40
D-74072 Heilbronn

+49 7131 9941390
service@heilbronnerland.de
heilbronnerland.de

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Textinterne Links führen direkt zu den jeweiligen Orten auf der Weltkarte und zu weiterführenden Informationen. Externe Links bieten weiterführende Informationen.

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Bad Dürrheim – Solemeer im Schwarzwald

Bad Dürrheim ist mit dem öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Alle 30 Minuten fährt ein Bus ab Villingen, angepasst an die Schwarzwaldbahn aus Offenburg. 

In Bad Dürrheim wurde einst wertvolles Speisesalz gewonnen. Später wurde Bad Dürrheim zu einem bedeutsamen Heilbad, einige prunkvolle Badehäuser entstanden.  

Heute sprudelt die Sole zur Erholung und zum Wellnessen. Das Gesundheitszentrum Solemar besteht aus Therme, Schwarzwald-Sauna und Totes Meer-Salzgrotte. Die Anlage auf 13500 qm ist täglich geöffnet und prima für Gelenke sowie Atmung und regeneriert die Haut.

Wir besuchten das Solebad im Januar 2024; der Eintritt ist günstig, für Euro 2,- zusätzlich mitsamt Saunaeintritt. Den ganzen Tag kann im Solemar verweilt werden. 

Solemar
Huberstr. 8
D-78073 Bad Dürrheim

Tel. +49 7726 666 292
info@solemar.de
www.solemar.de

Auf dem Weg zum Solemar schlenderten wir durch den Kurpark, dort befindet sich ein großes Gradierwerk. Der Kurpark ist weitläufig und eine Augenweide im Sommer. Darin können die Gäste der Kliniken ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. 

In Bad Dürrheim wird kein Salz mehr gewonnen. Heute werden allerdings immer noch Führungen angeboten, sowohl öffentliche (Termine bitte erfragen) als auch private für Gruppen.

An der historischen Stadtführung wird entweder die Geschichte von Johanna der Badedienerin erzählt – Sie kümmerte sich im 19. Jahrhundert um die Kurgäste und half bei Kuranwendungen – oder die Geschichte von Frau Schmidt, die sich in den 20er Jahren um die Badegäste kümmerte.

Selbstverständlich wird während beiden Führungen auch auf die Geschichte der Saline eingegangen. Überdies hat ein wunderbares Heimatmuseum allerhand zu bieten, in den Sommermonaten wird es gern besucht. 

Tourismusinformation
Luisenstr. 7
D-78073 Bad Dürrheim

Tel. +49 7726 666 266
info@badduerrheim.de
www.badduerrheim.de

Entspannung mit Salz und Seele in Bad Windsheim

Die Franken-Therme in Bad Windsheim ist ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende aus ganz Deutschland.

Besonders hervorzuheben ist das salzhaltige Thermalwasser, das aus mehreren Quellen gespeist wird. Ein echtes Highlight ist das sogenannte Fränkische Tote Meer, in dem man, ähnlich wie im Original, schwerelos im Wasser schwebt. Das tut Körper und Geist gleichermaßen gut.

Die Therme bietet zahlreiche Becken, eine großzügige Saunalandschaft, ein Dampfbad, schöne Ruhebereiche sowie eine moderne Wellness-Oase. Wer Hunger bekommt, findet in der „Genusswelt“ oder an der Sauna-Bar regionale und frische Küche, betrieben von den erfahrenen Gastronomen der Familie Rienicker aus Bad Windsheim.

Direkt vor der Tür liegen zwei Partnerhotels: das Vitalhotel und das Hotel Pyramide. Gäste dieser Häuser gelangen im Bademantel bequem über einen direkten Zugang in die Therme – komfortabler geht’s kaum.

Immer wieder lockt die Franken-Therme in Bad Windsheim mit besonderen Aktionen und Themenwochen. Ein Blick auf die Webseite lohnt sich also.

Was mich allerdings überrascht hat: Während meines Besuchs traf ich niemanden, der das Deutschlandticket genutzt hatte. Dabei wäre es eine schöne Idee, Menschen mit geringem Einkommen mit einem Kombi-Angebot zu unterstützen, etwa durch vergünstigte Eintrittsgutscheine für Deutschlandticket-Inhaber. Schließlich ist die Therme auch ein Ort der Gesundheitsvorsorge und wird teilweise vom Staat gefördert.

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Die Beitrag-Links führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte sowie zu weiterführenden Informationen.           

Deutsches Salzmuseum – Wissen zu Salz

Das Deutsche Salzmuseum befindet sich in einer ehemaligen Saline. Diese ist gleichzeitig ein Industriedenkmal und erklärt auch wunderbar die Geschichte des Salzes. Reichlich Hintergrundwissen bietet sie obendrein.
Mittels Güterwaggon gelangen die Besucher ins Salzmuseum:

Danach überrascht den Besucher eine großartige Ausstellung mit «gesalzenen» Informationen rund ums Salz. Erstklassig wird auch die Salzherstellung während der verschiedenen Zeitalter dokumentiert.

Zahlreiche Anlagen können hier besichtigt werden. Vor 50 Jahren wurde noch offiziell das letzte viele Salz gefördert.

Heute wird via Salzpfanne auf dessen Außenanlagen nur noch eine geringe Menge an Salz gefördert, diese wird schliesslich oberhalb, in einem kleinen Glasbau, getrocknet. Beim Einlass ins Museum wird jedem etwas Salz abgegeben. 

Deutsches Salzmuseum
Sülfmeisterstrasse 1
D-21335 Lüneburg

+49 4131 720 65 13
info@salzmuseum.de
salzmuseum.de

Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr

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Die Links innerhalb des Textes führen zur Stadt auf der Weltkarte.